Finalbewerb der 1. Jugendschach-Rallye im Industrieviertel - Gloggnitz 22.04.2023

Als wir im Herbst die beschlossen haben auch bei uns im Viertel nach dem Vorbild anderer Bundesländer einen Jugendschach-Rallye durchzuführen hofften wir auf rund 35 Teilnehmer pro Turniertag. Diese Hoffnungen waren sagen wir mal recht nett - tatsächlich starteten wir mit 60 Teilnehmern in Kottingbrunn und 50 Spielern in Erlach - beim Finale in Gloggnitz hatten wir dann mit gesamt 70 Spielern eine Rekordbeteiligung.

Es ging nun neben den Einzelwertungen auch um die Gesamtwertung der Serie - dementsprechend konzentriert gingen die Kids zur Sache.

Im A Bewerb konnte sich Christian Winkelbauer (Baden) knapp vor Aissultan Taizhanov (Kottingbrunn) und Nikolaus Wallinger (Kottingbrunn) durch - Raphael (3 Platz U14) Mario (2 Platz U12) und Pia (1 Platz U10 + beste Dame) waren bei den Kategoriepreisen höchst erfolgreich.

Im B Bewerb war dieses Mal fest in Gloggnitzer Hand, Oliver Starcic konnte ihn vor Luca Höfler und Paul Haubenburger gewinne. Weitere Erfolge gab es bei den Kategoriepreisen - Martin 1 Platz U10, Oliver 2 Platz U8 sowie  Moritz 3 Platz U14 konnten sich hier erfolgreich in Szene setzen.

Die Gesamtwertung im A Turnier ging an Aissultan Taizhanov vor Hierunimus Nicolussi und Nikolaus Wallinger. Unsere Kids holten sich hier die selben Kategoriepreise wie im Einzelbewerb. Raphael als gesamt 5 ter den 3 Platz U14, Mario als gesamt 7 ter den 2 Platz U12 und Pia als gesamt 12 te den 1 Platz U10 und den Preis für die beste Dame.

Die Gesamtwertung im B Turnier ging an Jonas Rattinger (Kindberg) vor Philipp Hueber (der sich damit auch den ersten Platz in der U10 Gesamtwertung sichern konnte) und Marcel Weber aus Erlach. Oliver konnte die Gesamtwertung U10 für sich entscheiden und Luca Höfler holte sich den zweiten Platz U16.

 

Für wen ist diese Turnierserie:  Alle Kinder und Jugendliche mit Jahrgang 2005.

Modus: jeweils 7 Runden Schnellschach - 20 Minuten Bedenkzeit pro Spieler

Jedes Turnier kann alleine gespielt werden - es gibt eine Gesamtwertung, aber auch eine eigene Wertung für jedes Turnier

Anmeldegenühr  5 EUR/Turnier  und Spieler

 

Gespielt wird in 2 Gruppen - geteilt nach Spielstärke/innerhalb der Gruppen werden die Altersklassen U8/U10/U12/U14/U16 und U18 getrennt gewertet. Zusätzlich gibt es einen Preis für das beste Mädchen pro Turnier.

 

Es ist jeder/jede willkommen, der/die Spaß am Schach hat und sein in Vereinen, in der Familie, mit Freunden oder im Internet gelerntes können auch mal in der Praxis in einem richtigen Turnier zeigen will.

 

Anmeldung bei Wolfgang Bauer:  wb71@aon.at  oder über das Kontaktformular auf unsere Homepage

 

2. Termin: 25.03.2023 - Cafe Restaurant Sabine, Bad Erlach

Bericht SK Erlach

1. Termin: 21.01.2023   - Tennis und Golfhotel Kottingbrunn.

Veranstalter Ask Kottingbrunn - Turnierdirektor Thomas Fugger konnte zum Start der Jugendschachrallye 60 Teilnehmer begüßen.

Nachstehend sein Bericht zu diesem tollen Turnier.

 

 

Am 21.01.2023 fand im Hotel Höllrigl in Kottingbrunn der Auftakt zur ersten Jugendschachrally im Industrieviertel statt. Im Gespräch war dieses Format schon in den Jahren vor der Pandemie – jetzt war es endlich soweit! Dennoch war uns anfangs nicht klar, ob und wieviel Zuspruch ein solches Turnier haben würde. Aber dann wurden alle unsere Erwartungen übertroffen: Wir verzeichneten insgesamt 60 Teilnehmer und Teilnehmerinnen! Der Schachhunger der Kinder trug sie und ihre Eltern sogar aus dem nördlichen Niederösterreich, aus Wien und aus der Steiermark nach Kottingbrunn.

Das Turnier war aber nicht nur zahlenmäßig eines der Superlativen:

Gespielt wurde in den Gruppen A und B. Während in der Gruppe A die Teilnehmer und Teilnehmerinnen schon Turniererfahrung hatten, war die Gruppe B ein Turnier für Mädchen und Buben, die noch nicht solange Schach spielen.

 

Wer aber erwartet hat, dass die Kinder in der Gruppe B weniger ernsthaft seien oder weniger Ausdauer hätten, hat weit gefehlt! Selbst bei den „hinteren“  Brettern gab es ernst zu nehmende und komplizierte Partien. Wenn ich sehe, wie sich Sechs- und Siebenjährige sieben Runden lang voll konzentrieren, dann geht mir das Schachherz auf. Und so mancher anwesende Trainer wird hier wohl neue Talente entdeckt haben. Nichts desto trotz zählten – nach zahlreichen spannenden Partien - am Ende des Turniers die Punkte für die gewonnenen Partien. Und das war auch in der Gruppe B ein äußerst spannendes Rennen. Am Ende setzte sich Salkic Tarik mit ausgezeichneten 6,5 Punkten vor Pillhofer - Schneider Jan (5,5) durch. Am dritten Platz landete Grassl Paul. Er war punkte-gleich mit seinen nächsten vier Verfolgern, hatte aber die beste Buchholzwertung. Und dieses Bild zieht sich durch das gesamte Ergebnis: Blockweise gibt es die gleiche Punktezahl, die meisten Platzierungen ergaben sich erst aus der Buchholzwertung.

 

Nicht minder spannend verliefen die Partien in der Gruppe A. Sieht man auf die Startrangliste, hätte  dieser Wettkampf entsprechend der Elopunkte einzelner Spieler und Spielerinnen von Anfang an eine klare Sache sein sollen – zumindest wen man auf den vorderen Plätzen vermuten hätte können. Aber schon in der ersten Runde geigten die sogenannten Eloschwächeren auf und verwiesen ihre vermeintlich stärkeren Gegner auf die Plätze. Somit war das Feld von Anfang an vollkommen aufgemischt. In der zweiten Runde konnten sich einige stärker eingeschätzte Spieler von ihrem ersten Schock erholen, aber nicht alle. Ab der dritten Runde begann das Feld, näher zusammen zu rücken. Bis zum Ende der sechsten Runde schob sich das Feld besonders eng zusammen: Nun gab es vier Anwärter auf den Sieg. Wer wird die Nerven bewahren?

In der Schlussrunde setzte sich Aissultan Taizhanov mit (5,5) mit der besseren Buchholzwertung vor  Nicolussi Hieronymus (5,5) durch. Den dritten Platz erreichte Bitzan Sebastian mit ebenso starken fünf Punkten – er hatte die bessere Buchholzwertung als sein punkte-gleicher Verfolger Gold Theodor. Im gesamten Feld dahinter ging es ebenso knapp zu: Zahlreiche Spieler und Spielerinnen hatten die gleiche Punktezahl und oft nur eine geringfügig unterschiedliche Buchholzwertung.

 

Alles in allem gab die Schachjugend im Industrieviertel ein deutliches Lebenszeichen. Wir Organisatoren  - die Schachvereine im Industrieviertel – deuten dieses Lebenszeichen als Auftrag für eine weiterhin engagierte Jugendarbeit, die hoffentlich bald mehr Unterstützer findet. Wir danken aber ganz besonders den Eltern, die  ihren Kinder die Teilnahme erst ermöglicht haben.