Finale der 2. Frauenbundesliga 19.1.2020

 

Am 19.1. 2020 war es nun so weit, gleichzeitig mit der 2. Bundesliga Ost wurde im Haus des Schachsportes in Wien das Finale der erstmalig stattfindenden 2. Frauenbundesliga ausgetragen. Das bedeutete vor allem für Leonie Riegler und Hiebner Carina einen sehr schachintensiven Tag, da 2 Runden, jeweils um 10:00 und um 15:00 gespielt wurden und sie in beiden Partien aufgestellt waren. Ergänzt wurde unser Team mit Stefanie Egger und Selina Jeitler die jeweils eine Runde auf dem dritten Brett spielten.

 

In der ersten Runde trafen wir auf die Mannschaft aus dem Mühlviertel. Wir spielten mit Leonie auf dem ersten-, Carina auf dem zweiten- und Selina auf dem dritten Brett. Auf Brett eins bekam Leonie es mit einer über 1600 Elo starken Gegnerin zu tun, die Partie war sehr ausgeglichen und so kam es dass wir nach nicht sehr allzu langer Zeit ein Remis auf dem ersten Brett als Ergebnis vorzuzeigen hatten.     Auf Brett drei hatte Selina große Schwierigkeiten gegen die starke Gegnerin ins Spiel zu kommen. Die einigen Ungenauigkeiten und der unpräzise weitere Spielverlauf der von der Gegnerin schnell ausgenutzt wurde, führte zu einem Verlust für unser Team.  

Nun lag es an Carina auf dem zweiten Brett gegen eine etwas Elo- schwächere Gegnerin das Endergebnis auszugleichen. Sie spielte sehr druckvoll und gewann eine Figur. Diesen Vorteil konnte sie bis ins Endspiel verteidigen und nach etwa 3 Stunden gab sich ihre Gegnerin geschlagen. Dies sorgte für den Endstand von 1,5 zu 1,5 Punkten.

 

In der zweiten Runde trafen wir auf die stärkste Mannschaft dieses Bewerbs- Pamhagen 2. Diesmal tauschten wir unser Brett 3 aus, verstärkt mit Stefanie starteten wir in diese schwierige Runde. Leonie auf Brett eins bekam es mit einer WFM zu tun, welche eine Elo- Punktezahl von über 2000 vorweisen konnte. Leonie hielt sich längere Zeit gut, übersah jedoch unglücklicher Weise im Mittelspiel eine Gabel und gab daraufhin die Partie auf. Stefanie hatte eine junge Jugendspielerin mit etwa 800 Elo als Gegnerin die trotz ihrer schnell durchgeführten Züge, keine Fehler machte. Die Partie wurde in ein Endspiel abgewickelt und Stefanie gelang es durch einen Fehler ihrer Gegnerin die Partie nach recht langem Kampf doch noch für sich zu entscheiden. Carina saß auf dem zweiten Brett ebenfalls einer WFM gegenüber. Sie hielt sich lange sehr gut und machte ihrer Gegnerin einige Probleme. Erst in den letzten Minuten entschied sich die von Carina sehr stark gespielte Partie, welche trotz bester Bemühungen leider mit einem Sieg für die Gegner endete, was einen Entstand von 2:1 für Pamhagen bedeutete.

 

Somit endete das Turnier mit einem klar überlegenen Sieg für Pamhagen 2, welche mit 6 Punkten den ersten Platz belegten. Platz zwei mit ebenfalls sehr starken drei Teampunkten belegte das Team vom JSV U. Mühlviertel. Knapp dahinter mit zwei Teampunkten landeten wir auf dem dritten Platz. Nur für den vierten und damit dem leider letzten Platz reichte es für das Team Pamhagen 3 mit einem Teampunkt.

 

Großer Dank gebührt dem leitenden Schiedsrichter der uns sehr professionell durch die Runden geführt hat IA Fleischhacker Christian!

 

Ebenfalls möchte ich an alle Teams die mitgespielt haben herzliche Glückwünsche richten und für ein sehr gut gelungenes und faires Turnier danken! Wir freuen uns auf eine mögliche Neuauflage in der Saison 2020/21, möglicherweise diesmal mit mehr Konkurrenten.

Bericht Selina Jeitler

 

1. Runde 2 Frauenbundesliga 23.11.19 - Poldiheim

Am 23.11 war es soweit  - zu unserer Prämiere in der 2 Bundesliga hatten wir die 3. Frauenmannschaft aus Pamhagen zu Gast. Bereits im Vorfeld war klar, dass von der professionellen Abwicklung und Vorbereitung vor Ort (Danke an Schiedrichter Christian Fleischhacker) diese Meisterschaft mit den runden im Industrieviertel nicht ganz vergleichbar ist. Gespielt wurde auf 3 Brettern - mit einer verkürzten Bedenkzeit (90 Minuten für die Partie + 30 sek pro Zug). Auf Brett 3 war Selina mit schwarz gegen Catherina Elisabeth Stolka (aktuelle Burgenländische U12 Landesmeisterin) klarer Favorit - und sie konnte dieser Rolle auch gerecht werden - ungefährdet und druckvoll kam sie rasch zu positionellen und bald auch materiellen Vorteil und beendete die Partie nach rund 2 Stunden erfolgreich. Auf Brett 1 waren die Vorzeichen etwas anders - Leonie bekam es mit Stefanie Schirmbeck (mit 2051 Elo bei weitem die stärkste Spielerin ihrer Mannschaft zu tun). Lange sah es eigentlich recht gut aus - im Mittelspiel übersah Leonie in eienr komplizierten Stellung einen möglichen Zug der Gegnerin und verlor damit auch die Qualität. Im weiteren Spielverlauf konnte sie ihre Gegnerin trotzdem noch unter Druck bringen - aber nach 3 Stunden musste sie klein Beigeben. Die Entscheidung musste damit auf Brett 2 Fallen. Steffi hatte hier mit Eva Unger eine sehr erfahrene und starke Gegnerin die sie mit Ihren 1656 Elo auch von Anfang an unter Druck setzte. Sie konnte den Angriff der Gegnerin jedoch abwehren und die Partie in ein Damenendspiel mit je 6 Bauern abwickeln. Dieses wog munter hin und her - nach gut 3 Stunden einigten sich die beiden auf ein gerechtes Remis - 1,5 zu 1,5  unsere erste Partie und schon der erste Punkt.

2019/2020 gibt es erstmals eine 2. Frauenbundesliga und wir sind mit unseren jungen Damen gleich dabei.

 

Erster Termin 23.11.2019   14:00  Heimspiel im Poldiheim gegen Pamhagen 3

19.01.2019                             10:00  Haus des Schachsports, Wien gegen Mühlviertel

19.01.2019                             15:00  Haus des Schachsports, Wien gegen Pamhagen 2